Untere Hecke
Zug

Panzersperre Islisberg

Wichtige Vernetzungsachse

Die Panzersperre Islisberg, zwischen Blickensdorf und Kappel am Albis, ist ein wichtiges Element der Vernetzungsachse entlang der Nordgrenze des Kantons Zug. Die beiden Parzellen konnten 2018 von Armasuisse übernommen werden. Mitte August 2026 starteten ökologische Aufwertungsmassnahmen.

Mit den beiden Parzellen der Panzersperre Islisberg konnte Pro Natura Zug 2018 nach fast 40 Jahren erstmals wieder Land erwerben. Mit dem Kauf der beiden Parzellen können wir den langfristigen Erhalt und die Pflege dieses wichtigen Naturelements sichern. 

Die Panzersperre ist mit einer relativ artenreichen, aber pflegebedürftigen Hecke bestockt. Seit dem Kauf wurden erste Aufwertungen durchgeführt. Dabei haben wir unter anderem zusammen mit dem Pächter im Herbst 2021 Eichen gepflanzt. Diese bereichern die Hecke insbesondere für Insekten.

August 2026: Mit dem Bagger neue Lebensräume geschaffen

Bereits früher waren auf dem Grundstück Feuchtstellen vorhanden, die wir im August 2026 zu Tümpeln ausgebaut haben. In diesen wird das Wasser ganzjährig zurückgehalten – es entsteht wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Damit mehr Licht zu den Gewässern gelangt, haben wir die Hecke ausgelichtet. Einzelne hohe tote Büsche bleiben stehen: In stehendem Totholz können sich seltene Käferarten entwickeln. Wiesel, Grasfrosch und Co. erhalten ebenfalls neue Verstecke: Entlang der Panzersperre entstanden mehrere Stein- und Asthaufen.